5 fantastische Gründe, um eine Kleidertauschparty zu schmeißen

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Kleidertauschparty

5 fantastische Gründe, um eine Kleidertauschparty zu schmeißen

Zugegeben, wir alle kennen das: Viele unserer Klamotten passen nicht mehr, doch wir behalten sie, in der Hoffnung irgendwann mal wieder hineinzupassen. Oder sie sitzen sogar noch richtig gut, aber wir realisieren langsam, aber doch, dass wir etwa aus dieser Rüschen-Phase raus sind und wohl – hoffentlich! – nicht so schnell wieder reinrutschen werden. Dann ist da noch dieses einmalige Schnäppchen, das noch nie so richtig gepasst hat, aber ja echt gut aussehen würde. Also, eigentlich. Denn im Zweifelsfall entscheiden wir uns beim Griff in den Kleiderschrank immer dagegen.

Weniger (Kleidung) ist mehr (Ordnung)

Früher oder später, regelmäßig oder nur ab und zu wird uns klar: Es ist an der Zeit, den Kleiderschrank wieder einmal auszumisten. Meine Hauptmotivation, mein Gewand auszusortieren ist übrigens, dass ich meine Garderobe auf eine Capsule Wardrobe umstellen möchte.

Kleiderschrank
Ob schwarz-weiß oder grell-bunt, eines haben die meisten Kleiderschränke gemein: Zu viel Inhalt.

Doch wohin mit der nicht mehr passenden Kleidung, die noch in Ordnung ist? Manche Stücke, wie beispielsweise Jacken oder Mäntel stelle ich gerne mal bei Willhaben rein, aber bei durchschnittlichen T-Shirts, Westen, Hosen etc. lohnt sich der Aufwand für die paar Euro oft nicht. Menschen schreiben, rufen an, die Übergabe wird vereinbart, kurzfristig wieder verschoben oder abgesagt und die fünf, sieben, manchmal vielleicht auch 15 Euro mehr in der Geldtasche sind, naja, kaum spürbar.

Eine gute Idee ist, die Teile zu spenden. Sowohl Caritas als auch Volkshilfe haben Second-Hand-Läden und in fast jedem Ort gibt es einen Kost-Nix-Laden, in dem gut erhaltene Kleidung abgegeben werden kann. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit …

So funktioniert eine Kleidertauschparty

Es ist eigentlich ganz einfach: Termin festlegen, Freundinnen einladen, Getränke (und – wer mag – Abendessen) organisieren und für viiiiiiel Platz im Wohnzimmer sorgen.

Vor der Kleidertauschparty
(M)ein ganz normales Wohnzimmer … vor der Party, wohlgemerkt.

In der Einladung kann man noch ein paar “Regeln” für die Party festlegen, damit sich auch alle vorstellen können, wie das funktioniert:

  • Egal ob zwei oder 20 Teile, egal ob Kleidung, Schuhe, Taschen oder Schmuck. Alles, das nicht mehr passt oder gefällt, kann mitgebracht werden.
  • Die Kleidung muss sauber und darf nicht kaputt sein.
  • Wir sehen uns die Kleidungsstücke gemeinsam der Reihe nach an. Wer eines der Teile probieren möchte, meldet sich. Wollen mehrere Freundinnen dasselbe probieren, geht es an die Person, die noch die wenigsten Stücke hat und die anderen stehen auf der imaginären Warteliste. Sind alle Kleidungsstücke vergeben, beginnt das große Probieren.
  • Kleidung, die keine neue Besitzerin gefunden hat, darf wieder mitgenommen oder bei der Gastgeberin gelassen werden.
Wohnzimmer bei der Kleidertauschparty
Hier nochmals mein Wohnzimmer, allerdings nachdem meine Gäste ihre Kleidung stapelweise am Sofa drapiert haben.
Modeschmuck
Mit der Kleidung ist es noch nicht getan … wir hatten auch noch jede Menge Modeschmuck, der die Besitzerin gewechselt hat.

Jetzt fehlen nur noch die 5 weltbesten Gründe, die für eine Kleiderparty sprechen

Voilà, hier sind sie:

  1. Der beste Zeitpunkt, um nicht mehr getragene Kleidung loszuwerden, ist immer jetzt. Eine Einladung zur Kleiderparty setzt eine Deadline und das Verschieben des Ausmistens ist nicht mehr möglich.
  2. Anstatt nach und nach Stück für Stück über Willhaben & Co zu verkaufen, beschränkt sich das lästige Loswerden der Altkleidung auf einen einzigen Abend.
  3. Und statt lästigem Loswerden steht ein schöner, lustiger Abend mit Freundinnen auf dem Programm. Und lustig kann das allemal werden, denn hinter ungeahnt vielen Kleidungsstücken stecken wehmütige oder witzige Geschichten.
  4. Gratis Shopping klingt ja schonmal nicht schlecht. Gratis Shopping mit Beratung von gleich fünf, sechs oder mehr Freundinnen noch besser.
  5. Auch wenn viel alte zu neuer Lieblingskleidung wird – ein großer Textilberg bleibt übrig. Und der wird nach der Party an Caritas, Volkshilfe oder Kost-Nix-Läden gespendet. Dabei kommt einiges an Kleidung zusammen, die ansonsten weiter unbeachtet in Kleiderschränken liegen würde.

2 Kommentare

    1. Du warst da leider noch in Graz und das nächste Mal bist du natürlich herzlichst eingeladen! Merk dir gleich mal plus/minus September vor 🙂

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